Kisdorfer Sozialdemokraten
informieren


Erschließungsstraße für das Baugebiet Krambekskoppel

Stellungnahme zur gemeinsamen Hauswurfsendung der WKB und FDP

Die Ruhe Einiger zu Lasten Vieler

Langfristige Planungen der Gemeinde Kisdorf, wie Landschafts- und Flächen-nutzungsplan, sollen auch den Bürgerrinnen und Bürgern Planungssicherheit für ihre eigenen Grundstücke bieten.

Deshalb wurden im Flächennutzungsplan schon sehr früh Erschließungsstraßen für zukünftige Baugebiete eingezeichnet. Bereits umgesetzt wurde die Erschließung des Bebauungsplanes "Achter de Höf". Diese erfolgte über die Straße Achter de Höf und ein Teil über den vom Karklohweg abgehenden Knickweg. Dort hatte die Gemeinde vorsorglich ein entsprechendes Grundstück in ihrem Besitz. Für die Anlieger, die jahrelang eine brachliegende Fläche neben ihren Grundstücken und eine Öko-Weide hinter ihren Häusern hatten, sicherlich bedauernswert. Anzumerken wäre aber, dass jeder weiß, wo das eigene bezahlte Grundstück endet.

Es gibt noch zwei weitere Grundstücke, die die Gemeinde für weitere Er-schließungen neuer Baugebiete vorge-sehen hat. Die Straße Am Krambek wurde für die südliche Erschließung eines B-Planes vorgesehen. Die Straße Burvogtskamp für die nördliche Aus-weitung des Wohngebietes.

Ärger gibt es nunmehr mit der seit Jahrzehnten geplanten Anbindung des neuen B-Planes "Krambekskoppel". Diese Anbindung ist städtebaulich sinnvoll.

Erfolgt sie doch, wie die Anbindung aller B-Pläne, von einer ausgebauten Ortsstraße (Mühlenredder) des äußeren Straßenringes der Gemeinde und nicht von hinten durch die kalte Küche.

Die Anbindung über den Götzberger Weg (landwirtschaftlicher Weg) verschafft lediglich den Bewohnern der vier Häuser, von denen eines von einem Mitglied der WKB-Fraktion bewohnt wird, weiterhin den Status, an einer "Privatstraße" zu wohnen.

Die jetzt von der WKB beschlossene Anbindung ist somit leicht zu durchschauen, zumal bei der Erweiterung der Burvogtskamp-Bebauung ein weiteres Fraktionsmitglied betroffen sein würde.

Die Mitglieder der FDP-Fraktion haben in der Kürze der Zeit leider noch nicht verstanden, dass es nicht die Aufgabe der Gemeindevertreter ist, Interessen einzelner gegen die Belange der Gemeinde durchzusetzen.

Für die SPD steht fest, dass das Verkehrsaufkommen am Kindergarten wesentlich größer sein wird. Zudem werden Anwohner des Mühlenredder und Etzberg auch mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen rechnen müssen. Die Abkürzung von Henstedt und Götzberg nach Kisdorf über den Götzberger Weg würde sich zunehmend erhöhter Beliebtheit erfreuen. Was auf keinen Fall zu einer Verkehrsberuhigung am Kindergarten führen kann.

Aber wie sagen WKB und FDP, sie streben an:

  1. Dass der Investor zusätzliche Kosten übernimmt. Dieses machen sie, obwohl sie wissen, dass es einen rechtsgültigen städtebaulichen Vertrag mit einem Investor gibt, der von einer Anbindung über die Straße Am Krambek ausgeht.

  2. Die Kosten für den notwendigen Ausbau des Götzberger Weges von der Gemeinde bezahlt werden müssen.

  3. Nach der Straßenverkehrsordnung das Ortschild und der Beginn der Tempo-30-Zone weiterhin am heutigen Standort verbleiben werden.

Verkehrsberuhigungen sind in vielen Bereichen unserer Gemeinde erforderlich. Deshalb hat sich die SPD und nicht die FDP im "Arbeitskreis Verkehrsberuhigung" dafür eingesetzt, sich vorrangig mit der Schulwegsicherung zu befassen.

SPD-Fraktion Kisdorf
Dieter Maßmann